So war unser Polaroid-Workshop am 24.8.2019!

“Eigentlich” ist es sehr einfach. 😉

Den Schnelldurchlauf kennt ihr ja vielleicht schon. Und genau in diesem Video sage ich: “Eigentlich ist es sehr, sehr einfach.”

Einfach ja. Wenn da nicht das kleine Wörtchen “eigentlich” wäre. Die Erstellung eines Emulsionslifts kann man nicht mit Worten beschreiben. Ich versuche es immer wieder. Bekomme aber von fast allen Workshop-Teilnehmer/Innen zurück gespielt, dass der Prozess nicht erklärbar ist, wenn es nicht einmal selbst ausprobiert wurde. Wenn die fragile Emulsion nicht einmal mit dem Finger selbst berührt wurde. Es ist nicht “mal eben” gemacht. Es braucht Geduld, Liebe zum Detail und Fingerspitzengefühl. Und vor allem auch die Fähigkeit Motive los zu lassen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Und da ich endlich eine tolle Location für meine Workshops finden konnte – das Fotostudio von Sabrina Wacker – kann ich euch auch wieder zeigen, wie dieser hochkreative Prozess funktioniert. #yeah!

Warum hoch kreativ?

Ihr kommt mit den verschiedensten Vorstellungen und Vorkenntnissen in den Workshop. Hoch kreativ deshalb, weil ihr oftmals alle eure Bildpläne über den Haufen werfen müsst. Wer noch nie mit Polaroids gearbeitet hat, erlebt das Oh-Gefühl, wenn man 5 Minuten um ein Motiv herum gegangen ist, auf den Knopf drückt und das magische Surren der Kamera beim Auswurf des Bildes ertönt.
Jetzt dauert es erst einmal, bis sich das Bild entwickelt. Und dann sieht es auch noch völlig anders aus als erwartet. Der Zufall ist das Schönste an der Polaroid-Chemie. Drauf solltet ihr euch einlassen können. Perfektionismus darf später an den Tag gelegt werden.
Geht es jetzt an den Lift, macht das Polaroid, wenn es aus seinen Kleidern befreit ist, sowieso was es will. Wann es will. Völlig normal. :o)

Experimente!

In diesem Workshop musste ich trotz guter Vorbereitung einige liebgewonnenen Tipps über Bord werfen. Da sich die Chemie quasi jeden Monat ändert, ist es immer auch ein Experiment, wenn eine neue Charge auf den Markt kommt. Es war viel “Learning by Doing”. Prima! Denn so lernen nicht nur die Teilnehmer/innen sonder auch ich selbst.

Beispiele? Na klar!

Was nützt die schönste Theorie ohne gute Praxisbeispiele? Nix. Genau. Also bringe ich viele, viele Emulsionslifts auf verschiedensten Untergründen mit, damit ihr im Bilde seit, was überhaupt alles möglich ist. Und wie die kleinen Unikate schön präsentiert werden können. Das wird oft unterschätzt. Ein gutes Bild braucht eine gute Präsentation. #isso

Kameras? Gibt es auch. Logisch.

Ich bringe euch Beispielkameras und Arbeitskameras mit. Alt und neu. Denn hier wird in der Polaroid-Community viel diskutiert, verkauft, gehandelt. Da kann ein kleiner Überblick für spätere Käufe nicht schaden. Und es wurden schon viele vom Polaroid-Virus infiziert. Ja, ja.

Los geht es!

Ein Polaroid hatte ich meinen 3 Teilnehmerinnen vorbereitet, danach durfte jede ein paar Polaroids mit den Kameras machen (ihr sollt schließlich eure eigenen Ideen verwirklichen!) und im Anschluss zeigte ich den einfachen Weg zum Emulsionslift. In anderen Workshops war der erste Emuslionslift der Schwerste. In unserem Workshop war es der Einfachste. Und bei jedem hat es bestens funktioniert. Toll!

Danach wurde die Technik etwas intensiver. Aber – wie gesagt – lasst euch darauf ein und ihr werdet kleine Kunststückchen erschaffen, die es niemals zweimal gibt. Aus eckig wird rund. Aus groß wird klein. Ecken, Kanten, Risse, Wellen … alles ist erlaubt.

Da wir so vertieft in die Umsetzung waren, habe ich völlig vergessen euch Bilder von den Ergebnissen zu machen. Aber hey – egal. Der nächste Workshop kommt bestimmt.

Die nächsten Workshops

finden am 5.10.2019 (Samstag) und am 20.10.2019 (Sonntag) wieder um 15 Uhr statt. Klickt auf das Datum und ihr könnt euch direkt anmelden. Für beide Workshops sind nur noch 3 Plätze frei.

In diesem Sinne -– bleibt kreativ! 🙂
Ich und das Studio wartet auf euch.

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