Wie funktioniert die Produktion der Polaroid-Kunststückchen?

Das ist doch bestimmt relativ einfach.
Ja neee.

Sagen wir es mal so. Handarbeit ist eben immer etwas Besonderes. Hier sind meine Schritte für eure Polaroid-Kunststückchen.

1. Digitale Bilder nach Thema oder Ort aussuchen

2. Bilder ins Format (Quadrat) bringen

3. Bilder so laden, dass sie vom Handy aus greifbar sind und sich mindestens einmal kurz aufregen, weil es so lange dauert. 😉

4. Polaroid Film aussuchen. Das gestaltet sich etwas schwierig, da ich mehr als eine Gemüsefachladung an neuen und alten Polaroidfilmen habe. Und alle haben ihre eigene Farbgebung. Mal mehr bläulich, mal mehr rötlich. Die ganz neuen Filme gehen leider ins Rosa. Aber selbst dafür gibt es Motive … *chrrrr

5. Polaroidfilm ins Lab einlegen.

6. Die Hälfte der ausgesuchten digitalen Bilder wieder verwerfen. Deswegen mache ich auch immer doppelt so viele. Was auf dem großen Bildschirm wirkt, muss nicht unbedingt auch im kleinen Format gut aussehen.

7. Ein Testpolaroid machen.

8. 30 Minuten warten und schauen, ob die Reihe so funktioniert.

9. Wenn ja: freuen und los legen. Wenn nein: fluchen und von vorn anfangen.

10. Einen Tag warten bis die Bilder sich ganz entwickelt haben.

11. Die Holzaufsteller begutachten. Die Erstellung der Multiplex-Holzaufsteller zähle ich jetzt einfach mal nicht dazu. Auch nicht das Lasern der Plexiglasaufsteller und die Online-Recherche zu Betonaufstellern. Die Liste würde viel zu lang. 😉 Und die besondere Verarbeitung und Herstellung der Betonuntergründe schon gar nicht. Da würden wir ja morgen noch lesen. Aber ich habe euch ein paar Bilder dazu gepackt.

Making-Of Polaroid-Kunststückchen
Making-Of Polaroid-Kunststückchen

Making-Of Polaroid-Kunststückchen
Making-Of Polaroid-Kunststückchen

12. Jedes Polaroid rund herum mit säurefreiem (!!!) Doppelklebeband versehen und hoffen, dass nichts an den Fingern kleben bleibt.

13. Wo es passend ist, das weiße Papier auf der Vorderseite abpiddeln.

14. Polaroid drauf kleben und hoffentlich die Brille auf der Nase haben, damit die Ränder auch gut abschließen.

15. An einem der kommenden Tage die Produktfotos erstellen. Erwähnte ich schon, dass ich das ausgesprochen ungern mache? Mir fällt immer was um oder ich renne gegen die Kamera, wenn sie gerade millimetergenau ausgerichtet ist. Aber gut – mein Problem.

16. Alle Bilder in den Online-Shop einpflegen und sich freuen, wenn das SEO-Häkchen auf Orange springt. HURRA!

17. In die SocialMedia-Vermarktung einsteigen.



18. Eine Mail erhalten, dass die Kunststückchen (so ein Bildchen auf Holz) doch irgendwie relativ teuer sind.

19. Wein trinken und diese Beschreibung zurück schicken.
FERTIIIIIG! 😂

Noch Fragen? >>> info@knusperfarben.de

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